Barrierefreie Bäder
und mehr

Den Lebensabend im eigenen
Zuhause genießen.
Welche Kosten kommen auf mich zu?

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Einfluss der Wohnsituation auf Barrierefreiheit

Tipp:

Besondere Umstände gelten für Personen, die in einer Mietwohnung oder einem Mietshaus leben. Hier kann unter Umständen der Vermieter an den Kosten für Umbaumaßnahmen beteiligt werden, sofern er überhaupt mit diesen einverstanden ist. Für diesen lohnt sich ein Umbau in vielen Fällen, da sich so der Wert der Immobilie erhöht und sie für mehr Menschen in Frage kommt.

Je nach Wohn- und Lebenssituation eines Senioren sind die Umstände und Anforderungen an Barrierefreiheit andere. So stellen für einen alleinstehenden Menschen in der Regel mehr Dinge Barrieren dar als für jemanden, der noch mit seinem Partner oder schon mit seinen Kindern wohnt, da die anderen Personen im Haushalt dem Pflegebedürftigen zur Seite stehen können. Gleiches gilt natürlich für das gemeinsame Wohnen im Alter, z.B. in einer Senioren-WG. Auch hier können sich die Mitbewohner unterstützen.

Welche Kosten sind mit welcher Wohnsituation verbunden?

Je nach Wohnform unterscheiden sich die Finanzierungsmöglichkeiten, da der Gesetzgeber hier teilweise große Unterschiede macht. Seit 2013 werden vor allem ambulante Pflegeformen unterstützt, um die Pflegeheime zu entlasten und den Senioren ein selbstständigeres Leben zu ermöglichen. Daher werden Umbaumaßnahmen am eigenen Wohnraum, der Umzug in eine Senioren-WG oder einen anderen barrierefreien Wohnraum immer attraktiver und lohnenswerter.

Welche Wohnform passt zu mir?

Wer sich nicht sicher ist, welche Wohnform am besten zu ihm passt, kann sich anhand folgender Fragen einen besseren Überblick über seine Möglichkeit machen:

1. Kann ich noch alleine wohnen?

Wer noch alleine wohnen kann und möchte, dem stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Die Pflegekassen und andere Förderträger unterstützen mögliche Umbaumaßnahmen finanziell und beraten zudem.

2. Habe ich einen Partner und kann dieser mich unterstützen?

Wer noch einen Partner hat, der im Idealfall Teile der Pflege übernehmen kann, möchte natürlich lieber mit ihm zusammen wohnen. Auch hier gibt es Unterstützung der Pflegekassen, die diese Variante zu einer zu berücksichtigenden Alternative macht.

3. Kann ich mir die Unterbringung in einem Pflegeheim leisten?

Pflegeheime werden seit den letzten Änderungen des Pflegegesetzes in vielen Ländern schlechter gefördert als früher. Außerdem werden die Plätze knapp und die Preise steigen stetig an. Das sorgt dafür, dass viele Senioren sich die Unterbringung dort nicht mehr leisten können. In solchen Fällen sollte über eine ambulante Behandlung nachgedacht werden, wenn die stationäre Pflege noch vermeidbar ist.

4. Eignet sich gemeinschaftliches Wohnen für mich?

Das Leben in einer Wohngemeinschaft ist nicht für jedermann geeignet. Deshalb sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, ob man einen Umzug in eine Senioren-WG in Betracht zieht. Im Gegensatz zur eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus verzichtet man hier natürlich auf etwas Privatsphäre, da man nur ein Zimmer als persönlichen Rückzugsort hat. Weil man aber die restlichen Räume mit anderen Senioren teilt, ist man nie alleine und hat stets Gesellschaft.

Fazit:

Die Lebens- und Wohnsituation bestimmt häufig, welche Möglichkeiten es gibt, im Alter zu leben. Hier muss jeder für sich entscheiden, was das Richtige für ihn ist. Die Optionen sind vielfältig und können in unterschiedlicher Höhe finanziell gefördert werden. Sicher-ins-Alter.de hilft Ihnen dabei, die für Sie passende Wohnform zu finden! Melden Sie sich gleich für eine kostenlose Beratung.

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