Barrierefreie Bäder
und mehr

Den Lebensabend im eigenen
Zuhause genießen.
Welche Kosten kommen auf mich zu?

Barrierefreie Bäderund mehr
Wer trägt welche Kosten?

Kosten und Finanzierung

Jemand rechnet mit einem Taschenrechner

Besonders im Fall von Pflegebedürftigkeit ist es sehr wichtig, Wohnung oder Haus von Betroffenen so barrierefrei wie möglich zu gestalten. Eine wichtige Frage, die dabei immer wieder aufkommt, ist die nach den Kosten und der Finanzierung eventueller Umbauten. Nicht jeder kann es sich leisten, umfassende Umbaumaßnahmen am eigenen Wohnraum komplett selbst zu bezahlen und fragt sich deshalb, ob ein Umbau überhaupt lohnenswert ist.

Kostenübernahme durch die Pflegekassen

Betroffenen mit Pflegestufe oder Pflegegrad (ab 2017) ist es möglich, von den Pflegekassen bezuschusst zu werden. Die maximale Höhe dieser Zuschüsse ist allerdings auf 4.000 Euro pro Umbaumaßnahme beschränkt. Jedoch muss bedacht werden, dass alle Veränderungen des Wohnraums, die zum Zeitpunkt der Zuschussbewilligung notwendig sind, lediglich als eine Maßnahme gelten. Erst dann, wenn sich die Pflegesituation ändert und deshalb weitere Umbauten notwendig werden, gelten diese als neue Maßnahme.

Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau

Kredite und Zuschüsse für jedermann

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zwei Förderungsprogramme, die für barrierereduzierende Umbaumaßnahmen oder Neubauten gedacht sind:

  • Kreditprogramm 159: Ein Darlehen mit sehr niedrigem Zins, das bei Umbaumaßnahmen zur Barrierereduzierung oder für einen altersgerechten Neubau in Anspruch genommen werden kann. Insgesamt ist ein Betrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit als Kredit möglich.
  • Zuschussprogramm 455: Dieses Programm gilt ausschließlich für Privatpersonen, die barrierereduzierten Wohnraum kaufen oder ihr Eigentum umbauen möchten. Außerdem können beim Neubau eines Hauses, der nach dem Standard Altersgerechtes Haus erfolgt, 10 % der Investitionskosten – maximal allerdings 5.000 Euro pro Wohneinheit – erstattet werden.

Tipp:

Leider ist es nicht möglich, das Kreditprogramm und das Zuschussprogramm zu kombinieren. Die KfW bietet jedoch noch weitere Möglichkeiten der Förderung, die gemeinsam mit den beiden Optionen kombiniert werden dürfen. Diese sind allerdings nicht speziell für altersgerechtes oder barrierefreies Bauen konzipiert.

Weitere Fördermittel von Ländern und Kommunen

Auch Länder und Kommunen bieten einige Förderungen zum altersgerechten Wohnen an. Diese sind allerdings auf den jeweiligen Wohnort der Betroffenen beschränkt. Außerdem unterscheiden sich die Angebote der verschiedenen Kommunen und Länder in der Höhe ihres Finanzierungsbeitrags teils erheblich. Ein guten Überblick über die Optionen, die hier zur Verfügung stehen, verschaffen die regionalen Wohnberatungen.

Fazit:

Dank einiger spezieller Förderungen ist es fast für jeden möglich, barrierereduzierende Umbaumaßnahmen durchführen zu lassen. Welche Möglichkeiten Ihnen genau geboten werden, erfahren Sie von sicher-ins-alter.de!