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Die größte Hürde im Alltag von Senioren und Pflegebedürftigen

Barrieren in der eigenen Wohnung

Für viele Pflegebedürftige sind Barrieren die größte Hürde, die sie meistern müssen, um im Alltag in ihrem Zuhause zurecht zu kommen. Zudem stellen sie ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar und können überhaupt erst der Grund sein, der zur Pflegebedürftigkeit führt. Daher ist es sinnvoll, so früh wie möglich darauf zu achten, Barrieren weitestgehend zu beseitigen.

Typische Barrieren und welche Gefahren sie ausstrahlen

Einige Barrieren finden sich in beinahe jeder Wohnung und sind für viele, besonders ältere Menschen, sehr gefährlich. Dazu gehören unter anderem folgende:

  • Treppen ohne ausreichende, beidseitige Geländer oder Handläufe oder gute Beleuchtung
  • Bodenbeläge, auf denen man leicht ausrutschen kann
  • Stolperfallen wie Teppiche oder Kabel auf dem Boden
  • Bade- oder Duschwannen ohne Haltegriffe und rutschfeste Böden
  • zu hohe Dusch- oder Badewannen 
  • zu niedrige Toilettensitze
  • Türen mit zu hohen Schwellen (z.B. Balkon oder Terrasse)
  • Lichtschalter, die im Dunkeln schwer zu erreichen sind

All diese Dinge stellen besonders für Senioren große Gefahren dar. So könnte ein alter Mann, der schlechter sieht und keinen allzu festen Halt mehr besitzt, auf einer schlecht beleuchteten Treppe ohne beidseitige Geländer schnell eine Stufe übersehen und deshalb stürzen. Dies hätte schwere Folgen für seine Gesundheit. Im Gegensatz zu jüngeren Menschen erholen sich Senioren nur schlecht von solchen Unfällen, außerdem sind ihre Knochen anfälliger für Verletzungen. Ein erst relativ harmlos aussehender Sturz kann deshalb für eine langfristige Pflegebedürftigkeit sorgen. Präventivmaßnahmen sind also von allerhöchster Wichtigkeit!

Vor- und Nachteile der Beseitigung von Barrieren

Auch, wenn Barrierefreiheit generell erstrebenswert ist, darf nicht vergessen werden, dass es je nach Bedürfnissen teilweise schwer ist sie zu realisieren. Folgende Auflistung hilft dabei, abzuwägen, ob sich Umbaumaßnahmen lohnen.

Vorteile:

  • Senioren können weitaus länger in den eigenen vier Wänden wohnen
  • die Unfallgefahr sinkt erheblich
  • Barrierefreiheit ist modern und hilft nicht nur Senioren
  • steigert den Wert von Wohneigentum
  • Unterstützung durch Pflegekassen und andere Kostenträger

Nachteile:

  • manche Maßnahmen kosten viel Geld
  • die Pflegekassen bezahlen nicht für alle Maßnahmen
  • die Umbauarbeiten benötigen teilweise Zeit, in der der Wohnraum schlechter oder gar nicht benutzbar ist

Neben den Pflegekassen gibt es weitere Möglichkeiten, Hilfe bei der Finanzierung von Umbaumaßnahmen zu bekommen. So gibt es beispielsweise einige Stiftungen, die barrierefreies Wohnen fördern.

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Fazit: Ja, die Umbaumaßnahmen, die zur Barrierefreiheit führen, können langwierig, umständlich und kostspielig sein. Die Pflegekassen übernehmen leider nicht alle Kosten und Zuschüsse gibt es lange nicht für alle sinnvollen Umbaumaßnahmen, weswegen Pflegebedürftige häufig selbst einen Teil der Kosten tragen müssen. Diese lohnen sich allerdings trotzdem sehr häufig. Auch im Falle von Präventivmaßnahmen, die eine schwerwiegendere Pflegebedürftigkeit sehr häufig herauszögern oder verhindern. Falls genügend finanzielle Mittel vorhanden sind, ist es also stets sinnvoll, frühzeitig für Barrierefreiheit zu sorgen.

Sicher-ins-Alter.de steht Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite!