Hausnotruf-Systeme

Selbstbestimmt & sicher im Alter mit dem
Hausnotruf. Wir zeigen Ihnen wie es geht!

Hausnotruf-Systeme
Für aktive Menschen

Mobile Notrufsysteme

Die meiste Unfälle passieren zwar in den eigenen vier Wänden, trotzdem lauern auch in der freien Natur viele Gefahren. Damit der Ausflug ins Grüne auch im hohen Alter nicht zum Desaster wird haben die Anbieter klassischer Hausnotrufsysteme sich etwas einfallen lassen: Der Lebensretter fürs Handgelenk ist seit einigen Jahren auch mobil.

Sicherheit im Hosentaschenformat

Die grundlegende Funktionsweise der mobilen Notrufsysteme unterscheidet sich im Grunde nur in Einzelheiten von den klassischen, fest installierten Systemen: Ein Druck auf den Notrufknopf stellt eine Sprechverbindung zu einer Notrufzentrale her, die dann je nach Schwere und Art des Notfalles die nötigen Schritte einleitet. Allerdings verzichten mobile Systeme auf eine Basisstation und stellen die Verbindung direkt über das Mobilfunknetz her. Die Vorteile sind offensichtlich: Unabhängig vom Standort des Patienten ist schnelle Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt und selbst Stromausfälle schränken die Sicherheit des Kunden nicht mehr ein.

Ein Gerät, zwei Funktionen:

Seniorenhandys

Notrufapps fürs Smartphone

Für gängige Smartphones gibt es Apps, die die Funktionen eines Seniorenhandys mit Notrufknopf bieten sollen. Diese Apps funktionieren aber nicht absolut zuverlässig. Die höchste Sicherheit bieten spezialisierte Geräte, gefolgt von Großtastenhandys mit Notruffunktion.

Auch Großtastenhandys, die oft Seniorenhandys genannt werden, können in einer Notsituation hilfreich sein: Viele Geräte verfügen über einen Notrufknopf. Wird dieser gedrückt, setzt das Gerät automatisch einen Notruf ab. Allerdings bieten diese Mobiltelefone nicht dieselbe Sicherheit, die ein dediziertes Notrufgerät bieten kann: Der Kauf eines Seniorenhandys beinhaltet nicht die Benutzung einer Notrufzentrale. Viel mehr kann das Handy automatisch verschiedene Nummern wählen, die vorher eingespeichert werden müssen. Wenn unter diesen Nummern niemand erreicht wird bleibt der Notruf ungehört. Am sichersten sind diese Geräte, wenn als erste Notrufnummer die eines Notrufdienstes gespeichert wird.

Immer gut verbunden

Mittlerweile sind die mobilen Funknetze in Deutschland fast lückenlos verbreitet. Aber nicht jeder Mobilfunkanbieter kann wirklich überall für guten Empfang sorgen. Darum verfügen gute Notrufgeräte über so genannte Roaming Simkarten. Mit dieser Technologie kann das System selbstständig das Netz mit dem besten Empfang auswählen. Trotzdem gibt es Geräte, die mit einer eigenen Simkarte ausgestattet werden können. Das kann potentielle Kosten sparen, allerdings verzichtet der Kunde dann auf die Sicherheit, immer und überall Hilfe rufen zu können. Diese Systeme können Sinn machen, wenn der Patient in einem urbanen Umfeld mit guter Netzabdeckung lebt. Damit der Kunde im schlimmsten Fall schnell gefunden werden kann, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Lokalisierung zur Auswahl: Viele Geräte verfügen über Lautsprecher, die ein Tonsignal abgeben und so das Auffinden des Patienten vereinfachen. Teurere Systeme können mittels GPS oder Mobilfunk die Position des Senders zentimetergenau feststellen und den Rettungskräften so wertvolle Zeit sparen.

Ohne Sorge

über Stock und Stein

mobiler Notruf

Selbstständigkeit im Alter beinhaltet vor allem eins: Mobilität. An die eigene Wohnung gebunden zu sein kann schnell zu Vereinsamung führen. Dadurch geht oft ein großer Teil der Lebensqualität verloren. Mobile Notrufsysteme können aktiven Senioren einen Teil dieser Lebensqualität zurückgeben. Denn: Viel Bewegung ist besonders im Alter wichtig, um lange fit und gesund zu bleiben. Mit dem Aufkommen von so genannten E-Bikes, also Fahrrädern mit elektrischem Hilfsantrieb, steht ausgedehnten Fahrradtouren nichts mehr im Wege. Die Gefahr eines Sturzes ist dann aber besonders groß. Sekundenbruchteile können ausreichen, und die entspannte Radtour endet in einem gefährlichen Unfall. In ländlichen Gegenden muss ein Unfallopfer oft länger auf Hilfe warten, wenn kein Notruf abgesetzt werden kann. Ein Druck auf den Notrufknopf sorgt jedoch für eine schnelle Rettung auch in den entlegensten Ecken. Je nach Hersteller lassen sich mobile Systeme auch mit den erprobten Technologien und Sensoren aus dem Heimbereich kombinieren: Falldetektoren machen im Freien besonders viel Sinn, weil die Umgebung weniger kontrollierbar ist und mehr Stolperfallen bereithält.

Moderne Technik für moderne Menschen

Mobile Notrufsysteme sind weitaus komplizierter als die Geräte für den häuslichen Gebrauch. Dadurch können schnell Fehler entstehen. Die häufigste Fehlerquelle ist auch hier der Mensch: Ein Zahlendreher bei der Rufnummerneingabe kann das System wirkungslos machen, ebenso wie ein leerer Akku. Außerdem gibt es trotz der guten Infrastruktur in Deutschland immer noch Funklöcher, in denen auch das beste Gerät keinen Empfang hat.

Ohne Zuschuss kann es teuer werden

Anders als herkömmliche Systeme wird der mobile Notruf auch mit einer Pflegestufe nicht von der Pflegekasse bezuschusst. Daher müssen die Kosten für die Geräte und den Notrufdienst vom Nutzer selbst getragen werden. Ein Seniorenhandy mit Notrufknopf und GPS Kostet in der Regel zwischen 50 und 100 Euro, dazu kommen monatliche Kosten für den Mobilfunkvertrag und den Notrufdienst. Insgesamt müssen Kunden dann mit Kosten von 30 bis 60 Euro im Monat rechnen. Gegen einen kleinen Aufpreis bieten manche Anbieter sogar einen Service mit GPS-Ortung über die Landesgrenzen hinweg an.

Daheim und unterwegs - nur ein Gerät

Ein mobiles Notrufsystem hat gegenüber der fest installierten Variante einige Vorteile und bietet bei richtiger Bedienung ähnliche Sicherheit. Allerdings erfordert seine Benutzung auch etwas mehr Arbeit: Ein geladener Akku ist unerlässlich, um die erhöhte Flexibilität auch nutzen zu können. Manchmal kann es sogar Sinn machen, das Heimsystem komplett durch eine mobile Lösung zu ersetzen. Die Suche nach dem richtigen Gerät muss nicht kompliziert sein: Die Beratung von sicher-ins-Alter.de findet in jedem Fall die passende Lösung für junge und junggebliebene, aktive Menschen.

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