Hausnotruf-Systeme

Selbstbestimmt & sicher im Alter mit dem
Hausnotruf. Wir zeigen Ihnen wie es geht!

Hausnotruf-Systeme
Schnelle Hilfe, nicht nur für Senioren

Hausnotruf-Systeme - Anwendungsbereiche

Hausnotrufsysteme sind in Deutschland immer noch ein Nischenprodukt. Momentan sind nur circa 650.000 Geräte im Einsatz, aber die Tendenz ist deutlich steigend. Dabei lässt sich eine fundamentale Wahrheit nicht vermeiden: Ein Hausnotruf macht nicht nur für Senioren Sinn.

Pflege muss keine Belastung sein

Immer eine helfende Hand

Das Wichtigste zuerst: ein Hausnotruf kann Leben retten! Die Anwendungsfälle reichen von Stürzen und anderen Unfällen im Haushalt bis zu sozialen Notrufen, weil sich der Patient einsam fühlt und einfach mal mit jemandem sprechen möchte. Insbesondere im Falle eines Sturzes sind Senioren und Rentner oft nicht mehr in der Lage, aus eigener Kraft wieder auf die Beine zu kommen. Der Nutzen eines solchen Systems endet aber nicht beim Patienten: Oft ist die Pflege eines Angehörigen für die Familienmitglieder eine schwere Belastung. Insbesondere in der heutigen Wirtschaftslage müssen die Menschen oft viel und lang Arbeiten und stehen darum nicht immer zur Verfügung. Die Pflege eines kranken oder alten Verwandten ist so meist nicht mehr möglich, ohne in anderen Bereichen Abstriche machen zu müssen. Da auch von professionellem Pflegepersonal nicht erwartet werden kann, rund um die Uhr für die Pflege eines Menschen anwesend zu sein, erleichtert die Möglichkeit, im Ernstfall schnell Hilfe zu rufen, nicht nur das Leben des Patienten, sondern in vielen Fällen auch die seiner Angehörigen.

Ohne Sorge durch den Alltag

Die Sorge, es könnte einem geliebten Menschen schlecht gehen mindert oft die eigene Lebensqualität. Tägliche Besuche, die zunächst noch gerne gemacht werden können mit der Zeit zu einer echten Belastung werden. Angehörige können weniger Zeit mit ihrer eigenen Familie oder den Freunden verbringen, es kommt zu Spannungen im privaten Umfeld und im schlimmsten Fall zu Schuldzuweisungen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, ist die frühzeitige Anschaffung eines Hausnotrufsystems sinnvoll. Die Aufgabe, das Wohlbefinden des Patienten zu überprüfen wird so von speziell geschulten Fachkräften übernommen und im Ernstfall können immer noch die Angehörigen des Patienten alarmiert werden.

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Den Lebensabend im gewohnten Umfeld verbringen

Mit dem Älterwerden geht früher oder später auch eine Einschränkung der Mobilität einher. Es wird schwieriger, vom Sofa oder aus dem Bett aufzustehen, duschen wird zum Abenteuer und ein Sturz kann schlimme Folgen haben. Maßnahmen zum altersgerechten Wohnen sollten genauso durchgeführt werden wie die Vorbereitung auf einen Ernstfall. Die Vorteile für den Patienten sind Offensichtlich: Der Umzug in ein Pflegeheim kann, je nach der eigenen finanziellen Situation, eine deutliche Minderung der Lebensqualität bedeuten. Trotzdem sind besonders alleinstehende Menschen im hohen Alter oft auf Pflege angewiesen. Damit diese in der eigenen Wohnung durchgeführt werden kann und der Patient in einer akuten Notsituation trotzdem nicht alleingelassen wird gibt es den kleinen Rufknopf am Handgelenk. Oft haben Senioren Schwierigkeiten, sich nach einem Sturz selbst wieder aufzurichten. Dazu kommt in manchen Fällen altersbedingte Osteoporose, die die Knochen brüchig macht. Wenn das Telefon nicht erreichbar ist kann es vorkommen, das hilfsbedürftige Personen für mehrere Stunden oder im schlimmsten Fall sogar Tage unfähig sind, um Hilfe zu rufen.
Der Hausnotruf soll solche Situationen vermeiden. Selbst wenn die Basisstation nicht erreichbar ist, um Sprache zu übertragen wird nach dem Druck auf die Ruftaste versucht den Patienten zu erreichen. Wenn dies nicht möglich ist gibt der Betreiber den Notruf an einen privaten Pflegedienst oder einen Angehörigen weiter. Dieser kann dann herausfinden, was passiert ist und ob tatsächlich ein Notfall vorliegt.

Sonderfall Epilepsie

Epilepsie geschrieben auf Tafel

Selbst körperlich fitte Menschen können manchmal von einem Hausnotruf profitieren. Verschiedene Krankheiten können einen Patienten in Sekundenschnelle außer Gefecht setzen. Epilepsie ist eine davon. Epileptische Anfälle treffen den Patienten oft ohne jede Vorwarnung und können je nach Schwere sehr gefährlich sein. Neben Stürzen und anderen Haushaltsunfällen können besonders intensive Anfälle lebensgefährliche Zustände auslösen. Ein epileptischer Anfall ist für den Körper eine überaus starke Belastung. Nicht nur das Hirn, sondern der ganze Körper steht unter starker Spannung. Diese Anstrengung kann unter anderem zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen. Das Problem: erleidet ein Patient einen solchen Anfall ist er körperlich meist nicht in der Lage, einen Hausnotrufknopf zu betätigen oder zu sprechen. Damit in einer solchen Gefahrensituation schnell Hilfe kommt, haben die Anbieter von Hausnotrufen einige Lösungen entwickelt. Zum einen gibt es so genannte Epilepsiematten, die Anfälle erkennen wenn der Patient im Bett liegt. Zum anderen existieren Epilepsiesensoren, die ähnlich wie Fallsensoren die Bewegungen des Patienten überwachen und so epileptische Anfälle erkennen können.

Sonderfall Demenz

Demenz geschrieben auf Tafel

Kaum eine Krankheit stellt für die Angehörigen des Patienten eine größere Belastung dar als Demenz. Je nachdem wie sich die Krankheit entwickelt müssen Patienten früher oder später rund um die Uhr betreut werden. Dann ist der Umzug in ein spezialisiertes Pflegeheim nicht mehr zu vermeiden. Um diesen schweren Schritt so weit wie möglich zu verzögern und den pflegenden Angehörigen trotzdem ein Leben zu ermöglichen, das sich nicht allein um den Patienten dreht, kann ein Hausnotrufsystem mit bestimmten Zusatzgeräten ausgestattet werden. Demenzpatienten neigen dazu, zu allen möglichen und unmöglichen Tages- und Nachtzeiten aufzustehen und ziellos durch die Umgebung zu wandern. Es kommt vor, dass Patienten einfach verschwinden und nur durch eine aufwändige Suchaktion, im schlimmsten Fall mit Hilfe eines Polizeieinsatzes, wieder mit ihrer Familie vereint werden können. Um dies zu vermeiden kann der Patient mit verschiedenen Ortungsgeräten ausgestattet werden. Neben GPS-Sensoren, die eine Ortung überall erlauben, gibt es auch Systeme, die bereits beim Verlassen der Wohnung einen hörbaren Alarm auslösen oder einen Angehörigen auf die mögliche Notsituation aufmerksam machen. Diese Systeme können auch miteinander gekoppelt werden. Dann wird der GPS-Sender beim Verlassen der Wohnung aktiviert und sendet die Position des Patienten an die zuständige Pflegekraft oder einen Angehörigen. Die Daten können zum Beispiel auf einem Smartphone empfangen werden. So können Demenzpatienten gefunden werden bevor sie sich, beispielsweise durch das vorschnelle Überqueren einer Straße, in ernste Gefahr bringen.

Auch Einsamkeit kann ein Notfall sein

Ein großer Teil der Notrufe, die bei den Zentralen eingehen sind keine medizinischen Notfälle. Die Geräte werden oft genutzt, weil sich der Patient ganz einfach einsam fühlt. Viele Menschen gehen im hohen Alter weniger unter Leute und Besonders wenn der Partner bereits verstorben ist oder die Angehörigen in einer anderen Stadt leben kann es schnell passieren, dass Senioren vereinsamen und sich jemanden zum Reden wünschen. Auch diese Notrufe werden von den meisten Anbietern verantwortungsvoll bearbeitet. Solange der Service nicht darunter leidet unterhalten sich die Mitarbeiter gerne mit den Patienten. Natürlich haben diese Notrufe nicht die höchste Priorität, die Sicherheit von anderen Patienten steht deutlich im Vordergrund. Trotzdem behandeln viele Anbieter Sozialnotrufe genau so sorgfältig wie echte Notfälle.

Niemand muss allein gelassen werden

  • Bei Risikoschwangerschaften kann im Ernstfall jede Sekunde zählen,um das Kind und die werdende Mutter nicht zu gefährden.
  • Herzkrankheiten entwickeln manchmal ohne Vorwarnung schwere Symptome.
  • Asthmaanfälle können lebensbedrohlich werden, wenn der Patient keinen Zugang zu seinen Medikamenten hat.
  • Diabetiker werden in schweren Fällen oft bewusstlos oder zu schwach, um einen konventionellen Notruf zu betätigen.

Beratung

Hausnotrufe haben mehr Einsatzmöglichkeiten als es den Anschein hat. Jede Situation, in der ein Patient auf schnelle Hilfe angewiesen sein kann, ist eine potentielle Gefahrenquelle, die durch ein solches Gerät eliminiert werden kann. Die Beratung bei sicher-ins-Alter.de ist kostenlos und sollte im besten Fall in Anspruch genommen werden, bevor es zum Ernstfall kommt. Sicherheit geht auch hier vor.

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