Hausnotruf-Systeme

Selbstbestimmt & sicher im Alter mit dem
Hausnotruf. Wir zeigen Ihnen wie es geht!

Hausnotruf-Systeme
Sicheres Wohnen im Alter

Hausnotruf - von der Funktion, bis zu den Kosten

Viele Menschen wünschen sich für ihren Lebensabend mehr Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden. Unter anderem sollen Hausnotrufsysteme nicht nur beim Patienten sondern auch bei dessen Angehörigen für ein sicheres Gefühl sorgen. Mit diesen Geräten kann im Ernstfall schnelle und bedarfsgerechte Hilfe angefordert werden. Die meisten Geräte werden einfach mit dem in der Wohnung vorhandenen Telefonanschluss verbunden, aber auch für besondere Bedürfnisse gibt es verschiedene Systeme, die im Alter einen aktiven Lebensstil unterstützen können.

Vielseitige Lösungen für vielseitige Menschen

Hausnotruf Station mit Notrufknopf

Die Lösungen sind so facettenreich wie ihre Benutzer: Für fast jeden Patienten gibt es eine Möglichkeit, mit einem Hausnotruf den Umzug in ein Pflegeheim so weit wie möglich zu vermeiden. Die meisten Systeme werden fest in der Wohnung installiert. Zunächst wird eine Basisstation an die Telefonleitung der Wohnung angeschlossen. Diese verbindet sich wiederum mit einem Rufknopf, der vom Patienten am Körper getragen wird. Kommt es einmal zum Notfall kann durch einen Druck auf diesen Knopf eine Sprechverbindung mit der Notrufzentrale des jeweiligen Betreibers aufgebaut werden. Geschultes Personal nimmt den Notruf entgegen und leitet die nötigen Schritte ein. Neben den lokalen Rettungsdiensten können, je nach Schwere des Notfalls, auch private Pflegedienste  oder die Angehörigen des Patienten informiert werden.

Etablierte Anbieter, denen Millionen vertrauen

Geocare Hausnotrufgerät

Hausnotrufdienste werden unter anderem vom Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben. Hier lohnt sich ein Preisvergleich, denn die Kosten können je nach Anbieter stark variieren. Eine Beratung ist jedoch im Regelfall kostenlos und sollte bestenfalls schon in Anspruch genommen werden, bevor es zum Ernstfall kommt. Die Kosten für Selbstzahler belaufen sich in der Regel auf 14 bis 24 Euro im Monat, zusätzlich zu einer einmaligen Anschlussgebühr, die bis zu 100 Euro betragen kann.

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Installation durch Fachleute

Achtung:

Die Installation sollte unbedingt von einem Fachmann ausgeführt werden, um die sichere Funktionsweise des Systems zu gewährleisten

Natürlich müssen Patienten oder Angehörige die Systeme nicht selbst installieren und warten. Nach Vertragsabschluss wird diese Aufgabe von ausgebildeten Technikern des Anbieters übernommen. Diese weisen den Kunden dann auch in die Benutzung des Systems ein. Besonders praktisch: Neben Notfallkontakten können auch wichtige medizinische Informationen beim Anbieter hinterlegt werden. So wird sichergestellt, dass der Patient in jedem Fall schnell die richtige Behandlung bekommt. Viele Betreiber bieten eine Installation innerhalb von 24 Stunden nach Vertragsabschluss an. Nach dem Anschluss stehen die Mitarbeiter des Dienstes dem Kunden rund um die Uhr zur Verfügung.

Achtung!

Nicht alle Systeme sind für jeden geeignet.

Gute Systeme verfügen über eine so genannte Tagestaste. Diese funktioniert wie ein Totmannschalter: Sie muss vom Patienten ein- bis zweimal am Tag gedrückt werden. So wird signalisiert, dass erstens das System funktioniert und zweitens, dass es dem Kunden gut geht. Bleibt diese Meldung aus versucht der Dienstbetreiber zunächst den Kunden zu erreichen. Ist dies nicht möglich wird ein Verwandter oder ein Pflegedienst alarmiert, um nach dem Rechten zu sehen. Außerdem sollte das System fähig sein, seinen Status selbstständig der Zentrale zu melden. So wird sichergestellt, dass zum Beispiel eine leere Batterie im Rufgerät nicht die Sicherheit des Kunden gefährdet.

Stürze als Todesursache

Die Gefahr, durch einen Sturz zu sterben steigt im Alter rapide an: 

2013 starben laut statistischem Bundesamt 6.698 Menschen im Alter von über 65 Jahren als direkte Folge eines Sturzes.

Zum Vergleich: 

nur 461 Menschen im Alter zwischen 45 und 65 starben an derselben Ursache. Frauen sind außerdem deutlich stärker gefährdet. 

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Keine Angst mehr vor Unfällen

Die Szenarien, in denen ein Hausnotruf Sinn macht, reichen von lebensgefährlichen medizinischen Notfällen oder Unfällen bis zu simplen Problemen beim Aufstehen. Besonders nach Stürzen, die auch für rüstige Rentner gefährlich werden können ist es oft nicht möglich, ein Telefon zu erreichen, um auf herkömmliche Weise einen Notruf abzusetzen. In so einem Fall kann mit dem Rufknopf, der meist als Armband oder als Halskette am Körper getragen wird, eine Sprechverbindung aufgebaut werden. Im Falle eines Sturzes werden dann sofort die örtlichen Rettungsdienste alarmiert. Die medizinischen Daten des Patienten werden direkt übermittelt, damit die Ersthelfer schon bei der Ankunft in der Wohnung dem Patienten die bestmögliche Versorgung zukommen lassen können.

Mehr Selbstständigkeit im Alltag

In weniger schweren Notfällen, zum Beispiel wenn ein Patient Probleme hat aus dem Bett zu kommen, kann anstelle des Rettungsdienstes ein privater Pflegedienst informiert werden. Dessen Mitarbeiter können mit einem hinterlegten Wohnungsschlüssel auf den Notruf reagieren. Wenn ein solcher Pflegedienst nicht beauftragt werden kann gibt es die Möglichkeit, einen Angehörigen zu informieren der die Betreuung des Patienten übernehmen kann.

Auch in der freien Natur immer verbunden

Für besonders aktive Rentner, die sich auch im Alter gerne in der Natur aufhalten gibt es mobile Notruflösungen. Diese ähneln in ihrer Funktionsweise prinzipiell den fest installierten Systemen in der Wohnung, werden aber nicht mit einem Telefonanschluss verbunden, sondern stellen die Verbindung zur Zentrale per Mobilfunk her. Die Vorteile eines solchen Systems sind offensichtlich: Mehr Flexibilität bei einem aktiven Lebensstil und die Sicherheit, dass der Kunde immer und überall schnell Hilfe rufen kann. Allerdings sind solche Systeme meist deutlich teurer als die Standardvariante und müssen unbedingt regelmäßig aufgeladen werden. Sonst kann ein leerer Akku die Gesundheit des Patienten gefährden. Natürlich kann die Ortung des Patienten im Notfall schwierig werden, besonders in ländlichen Gebieten fehlen oft markante Punkte, an denen sich Patient und Ersthelfer orientieren können. Hier schaffen die modernsten Systeme Abhilfe: diese sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, der bei einem Notruf die Position des Patienten an die Notrufzentrale übermittelt.

Sicherheit muss nicht teuer sein

Wer bezahlt einen Hausnotruf?

Kostenübernahme abgelehnt: Was tun?

Leider kommt es immer wieder vor, dass die Pflegekasse den Antrag auf Kostenübernahme aus unerklärlichen Gründen ablehnt. In diesem Fall empfiehlt es sich, unbedingt fristgerecht Widerspruch einzulegen. Eine Pflegeperson, sei es ein Angehöriger oder ein Mitarbeiter des Pflegedienstes, hat nach dem SGB XI das Recht, die Wohnung des Patienten zu verlassen um anderen Tätigkeiten nachzugehen. Wenn hierdurch eine akute Gefahr für den Patienten entsteht ist ein Hausnotruf notwendig.

Die zentrale Frage, die sich viele Menschen stellen, ist: Wer bezahlt die Kosten für einen Hausnotruf? Nach Paragraph 40 des elften Sozialgesetzbuches fällt ein Hausnotruf unter die Kategorie “Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen”. Die Pflegeversicherung bevorzugt eine häusliche Pflege und die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, vor anderen Lösungen wie Pflegeheimen oder Hospizen. Das bedeutet, dass die Kosten für ein anerkanntes Hausnotrufsystem je nach Pflegestufe komplett oder teilweise von der Pflegekasse übernommen werden können. Hierfür müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt sein:

  • Es muss eine Pflegebedürftigkeit nach dem SGB XI vorliegen. Ist dies nicht der Fall, werden die Kosten meist nicht übernommen.
  • Der Einsatz eines Hausnotrufsystems muss dem Patienten einen selbstständigeren Lebensstil ermöglichen oder im besten Fall den Aufenthalt in einem Krankenhaus oder Pflegeheim vermeiden.
  • Übersteigen die monatlichen Kosten für einen Hausnotruf den aktuellen Pauschalsatz von 18,36 Euro muss die Differenz eventuell aus eigener Tasche gezahlt werden

Sind diese Anforderungen erfüllt sollte der Kostenübernahme durch die Pflegekasse nichts mehr im Wege stehen.

Wichtig ist, dass der Antrag auf Kostenübernahme vor dem Vertragsabschluss mit dem Anbieter gestellt wird, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Achtung: In den monatlichen Gebühren sind keine Einsatzkosten enthalten. Wird der Einsatz eines Rettungswagens nicht von der Sozialversicherung übernommen muss dieser selbst bezahlt werden. Das kann schnell sehr teuer werden.

Vorsicht bei der Anbieterwahl

Hausnotrufdienste im Test:

Ein Test von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2011 ergab, dass die etablierten Hilfsdienste auch bei Hausnotrufsystemen die besten Leistungen erbringen. So sind die ersten drei Plätze im Ranking vom deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter Unfallhilfe belegt, die allesamt mit der Note “Gut” bewertet wurden. Der erste spezialisierte Anbieter findet sich mit Sicrona auf Platz 4. Unter den 12 getesteten Anbietern ist nur ein nicht lizensierter. Das Bedeutet, dass Kunden von WertVision, unabhängig von einer Pflegestufe, keine Zuschüsse von der Pflegekasse bekommen.

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Geringe Verbreitung

Zwar wurden die ersten Geräte bereits in den siebziger Jahren entwickelt, dennoch sind Hausnotrufsysteme in Deutschland leider noch nicht sehr verbreitet. Lediglich eine halbe Millionen Geräte waren 2014 im Einsatz. Zum Vergleich: In Großbritannien waren es im selben Jahr bereits mehr als 3,5 Millionen. Den Grund für dieses Problem verorten viele Spezialisten bei der mangelhaften Informationspolitik: Viele Menschen wissen nicht einmal, dass es Systeme gibt, die ihnen oder ihren Angehörigen den Umzug in ein Altenheim ersparen könnten. Dabei liegen die Vorteile klar auf der Hand: schnelle Hilfe im Notfall kann nicht nur Leben retten, sondern kostet den Steuerzahler auch weit weniger als ein Aufenthalt im Krankenhaus. Mehr noch: Würde man jeden Bedürftigen in Deutschland mit einem Hausnotrufsystem ausstatten, würden für den Steuerzahler dadurch Kosten von 340 Millionen Euro entstehen. Dem gegenüber stehen jedoch Ersparnisse von möglicherweise bis zu einer Milliarde Euro. Auch Fachleute empfehlen die Anschaffung eines Hausnotrufes: Eine Umfrage von FORSA ergab, dass 87 % der befragten Allgemeinmediziner die Anschaffung eines Hausnotrufes für ältere, alleinstehende Menschen befürworten. Ganze 55 % würden sogar eine Ausstattung aller Bedürftigen unabhängig von der Pflegestufe befürworten.

Auch Fachleute empfehlen die Anschaffung eines Hausnotrufes:
Eine Umfrage von FORSA ergab, dass 87 % der befragten Allgemeinmediziner die Anschaffung eines Hausnotrufes für ältere, alleinstehende Menschen befürworten. Ganze 55 % würden sogar eine Ausstattung aller Bedürftigen unabhängig von der Pflegestufe befürworten.

Besondere Systeme für

besondere Ansprüche

Jeder Kunde hat andere Ansprüche und Bedürfnisse. Darum existieren Systeme für fast jede Eventualität. Stark mobilitätseingeschränkte Menschen können den Notruf auch mit einem Hauchsensor betätigen und in schweren Fällen können selbst grundliegende Vitalfunktionen überwacht werden. Ein plötzlicher Anstieg des Blutdruckes bei einem Herzinfarkt kann so beispielsweise als medizinischer Notfall erkannt werden.

Andere spezialisierte Systeme beinhalten:

  • Sensormatten, die zum Beispiel vor dem Bett oder der Dusche platziert werden können. Diese Geräte registrieren Druck und können eingesetzt werden, um bei Inaktivität einen Alarm auszulösen.
  • Bewegungsmelder, die ebenfalls bei längerer Inaktivität einen Alarm auslösen
  • Fallsensoren, die am Körper getragen werden können unterscheiden, ob der Patient sich hinsetzt oder stürzt. 
Ambient Assisted Living:

Die Zukunft des selbstbestimmten Wohnens im Alter?

Die Weiterentwicklung dieser spezialisierten Hausnotrufsysteme wird unter dem Begriff “Ambient Assisted Living” (AAL) zusammengefasst. Solche vernetzten Systeme kombinieren viele der vorgestellten Technologien und erweitern sie um einige sinnvolle Funktionen.

Im Notfall kann das System sogar die direkte Kontrolle über Teile des Haushaltes übernehmen. Zum Beispiel kann eine Sensormatte in der Küche registrieren, ob gerade jemand am Herd steht. Wenn die Sensoren für mehrere Minuten kein Signal senden wird der Herd automatisch abgeschaltet. So werden Wohnungsbrände mit potentiell katastrophalen Folgen verhindert. Allerdings müssen die Benutzer einen Teil ihrer Privatsphäre für die erhöhte Sicherheit eintauschen: AAL-Systeme sind meist über das Internet mit einer Zentrale verbunden, die die Daten auswertet um den Service ständig zu optimieren. Auch wenn die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Hersteller dem Kunden den Schutz seiner Daten zusichern, kann es immer wieder zu gravierenden Sicherheitslücken kommen, bei denen auch private Kundendaten an unbefugte Dritte gelangen können. Außerdem befindet sich AAL-Technologie noch in der Testphase. Darum werden die hohen Kosten für ein solches System nur in den seltensten Fällen von der Pflegekasse bezuschusst.

Hausnotruf-Dienst - Servicemitarbeiterin

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Ob ein Hausnotruf wirklich nötig ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Leben mehrere Personen im Haushalt sinkt die Gefahr, nicht zu einem konventionellen Hilferuf fähig zu sein. Oft kann aber alleine die Verfügbarkeit von schneller Hilfe dem Kunden und besonders den Angehörigen das Gefühl von Sicherheit vermitteln und so die Lebensqualität drastisch steigern. Die meisten Geräte sind so kompakt, dass das Tragen des Senders keine Stigmatisierung darstellt. Wichtig ist allerdings, dass vor dem Vertragsabschluss die Preise verglichen werden und vor allem Kontakt zur Pflegekasse hergestellt wird. Letzten Endes gilt aber wie bei jeder Sicherheitsmaßnahme: Vorsicht ist besser als Nachsicht. 

Sicher-ins-Alter.de bietet eine Kostenlose Erstberatung zum Thema Hausnotruf und selbstbestimmten Wohnen im Alter. Im Anschluss an das Beratungsgespräch erhalten Sie auf Wunsch Angebote unterschiedlicher, durch uns geprüfter, Dienstleister.

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